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Meister Catering im Neuen Schloß, Stuttgart zum Neujahrsempfang 2010 von Ministerpräsident Oettinger  
Fingerfood für Minister Mappus und Christoph Sonntag | Lammwochen-Premiere mit Meisterküche Meisterküche mit exzellenten Produkten aus der Region konnten die Gäste bei der Auftaktveranstaltung zu den Württemberger Lammwochen am 24. März erleben. Ein voller Erfolg – auch dank ausgewählter Rezepte von drei MVG-Küchenmeistern. | Auf dem Hof des Schäfereibetriebs Hertler in Deggingen herrschte Ausnahmezustand: Die Garage für landwirtschaftliche Fahrzeuge war kurzerhand zu einem hübsch dekorierten Speisesaal umfunktioniert worden. In einer mobilen Schauküche zauberten die die MVG-Küchenmeister Jürgen Autenrieth (Hotel Herrmann, Münsingen), Werner Schöllkopf (Landgasthof Hirsch, Aichwald) und Burkhard Schork (Restaurant Friedrich von Schiller, Bietigheim) als Gewinner des MVG-Rezeptwettbewerbs ihre besten Lammgerichte. Ausgewählt worden waren die Sieger des Rezeptwettbewrbs von einer hochkarätig besetzten Jury. Zu ihr gehörten Martin Öxle, ehemaliger 2-Sterne-Patron der „Speisemeisterei“ in Hohenheim; MVG-Vorsitzender Volker und sein Vorgänger Karl Knipp; Meistervereinigungs-Mitglied Jörg Ebermann von der Linde in Oberboihingen, Ulrich Rothweiler, Geschäftsführer der Lammerzeugergemeinschaft; Andreas Braun, Chefredakteur von „Sonntag Aktuell“ und künftiger Geschäftsführer der Tourismus Marketing Baden-Württemberg GmbH sowie Lammkönigin Irene Nagel. Etwa 60 Gäste – darunter Schäfer, Gastronomen, Politiker, Unternehmer und Journalisten aus ganz Baden-Württemberg – ließen sich die Köstlichkeiten schmecken |
Stuttgarter Zeitung am 06.08.2007 von Thomas Schorradt Schwere Maschinen bringen den Schurwald zum Beben Harley-Davidson-Familie fachsimpelt in Aichwald. Beim ersten Aichwalder Harley-Davidson-Treffen haben rund 15 000 versammelte Pferdestärken den Schurwald in Schwingung versetzt. 300 der schweren Maschinen haben sich im beschaulichen Aichwald-Schanbach ein Stelldichein gegeben. Eine Harley-Davidson ist nicht einfach ein Motorrad. Eine Harley-Davidson ist in den Augen der Fangemeinde eine Weltanschauung.Das Gefährt, dessen Klang dem eines Lanz-Bulldogs nicht unähnlich ist, steht für Freiheit,Weite und Abenteuer. Das- und der Preis-unterscheidet sie von der Landwirtschaftlichen Zugmaschine. "Harley-Fahrer sind eine verschworene Gemeinschaft" sagt Werner Schöllkopf, der Organisator des 1.Aichwalder Harley-Davidson-Treffens. Der Wirt des Landhasthofs Hirsch in Aichwald-Schanbach, selber stolzer Besitzer einer 65-PS-starken Harley, ist mit seiner Einladung in eine Marktlücke gestoßen. "Obwohl es in der Region überdurchschnittlich viele Harley-Fahrer gibt, fehlt es an Möglichkeiten sich auszutauschen"sagt er. Und weil Schöllkopf nicht nur idealistischer Fan, sondern auch kalkulierender gastwirt ist, hat er der zuletzt unter starker Konkurrenz leidenden Hirsch-Hocketse ein neues, chromblitzendes Image verpasst. Die Gemeinde hat es ihm gedankt. Schon zur Premiere haben die Chapter, so nennen sich die lokalen Zusammenschlüsse, den verschlafenen Aichwalder Teilort im Rudel angesteuert. Nachdem schon am Samstag mehr als 300 Fahrerinnen und Fahrerfrei nach dem Motto "Sehen und gesehen werden" ihre Maschinen in der Hauptstrasse geparkt hatten, hat der 45 km lange Rundkurs durch Schurwald und Remstal gestern die Harley-Gemeinde noch einmal mobilisiert. Man ist nie zu alt als Harley-Fahrerin

Gleich steigt Anita Riedmüller auf die Harley und düst ab.Foto: e (red) - Die 84-jährige Anita Riedmüller aus Wernau war 2008 zufällig zu Besuch beim Harley-Davidson-Treffen in Schanbach und hatte sich dort mit dem Harley-Virus infiziert. Das weckte in ihr den Wunsch, doch dieses Jahr einmal auf einer Harley mitfahren zu dürfen. Dieser Wunsch wurde ihr nun von einem der Harley-Fahrer ermöglicht. Sie hatte sichtlich Spaß bei dieser kleinen Rundfahrt. Anita Riedmüller war schon seit 11.30 Uhr auf dem Fest, musste aber gespannt bis 14 Uhr warten, bis jemand mit dem richtigen Harley-Modell kam, damit sie komfortabel und sicher auf einem Soziussitz Platz nehmen konnte. Die Fahrt führte etwa zehn Minuten über den Schurwald. Artikel vom 07.08.2009 © Eßlinger Zeitung | |  |  | |  |  |  | | Schwabe steckt Weißwurst in Tasche
| Esslinger Zeitung 20.01.2007 | AICHWALD: Schanbacher Hirsch-Wirt vereinigt bayerische und schwäbische Spezialitäten - Beißt der VfB an?
| Wie werden es die Bayern auffassen? Als Friedensangebot oder als Affront? Werner Schöllkopf, Chef des Schanbacher Landgasthofes Hirsch, hat der Münchener Weißwurst einen schwäbischen Maßanzug verpasst. Er packt die Wurst in eine Maultasche, serviert sie wahlweise mit süßem Senf oder Preiselbeermarmelade, auf speziellen Wunsch sogar mit Nutella.
Seit 16 Jahren betreiben Werner und Susanne Schöllkopf den Hirsch, und jedes Jahr gibt es die Maultaschen-Wochen. Die fordern stets die Experimentierfreude von Werner Schöllkopf heraus. Mal gibt's die scharfe Maultasche, mal eine süßliche, mal kommt sie als Salat auf den Tisch. Letzte Woche saß der Gastwirt mit ein paar Gästen am Tisch und erklärte einem Nichtschwaben, wie es zur Erfindung der Maultasche kam. Wir wissen es: Clevere Mönche kamen einst in der Fastenzeit auf die Idee, das Fleisch im Teigmantel zu verstecken. Die Maultaschen werden seither auch Herrgottsbscheißerle genannt.
"Das ist ja so ähnlich wie bei der Weißwurst", rief darauf der Nichtschwabe. Er war übrigens kein Bayer, denn dass die Weißwurst bis zum Elf-Uhr-Läuten verzehrt sein soll, ist eher eine Frage der Frische als ein religiöser Täuschungsversuch. Mag der Vergleich auch hinken, die Idee zum Verstecken der Weißwurst ward an jenem 8. Januar 2007 auf dem Schurwald geboren.
Werner Schöllkopf ließ seinen Vater Erich, er ist Metzger im Ruhestand, das Wurstbrät herstellen, fertigte einige Muster an und ließ die Täschle von zehn Stammgästen probieren. Deren Urteil war nahezu einhellig: schmeckt prima, passt zusammen, man muss nicht zuzzeln und kriegt keine fettigen Finger. Das praktische Element gehört eben zu jeder schwäbischen Tüftelei dazu. Nur ein Gast - mit bayerischen Vorfahren - lehnte ab: "Das kann man doch mit der Weißwurst nicht machen".
Aber auch die Schwaben zeigten ihren Nationalstolz: Sie bruddelten, weil Schöllkopf zunächst die Maultasche wurstförmig um das Brät herumwickelte. Jetzt kommen die Maultaschen in traditioneller Form auf den Teller. Serviert werden sie mit Original-Senf aus Bayern und schwäbischer Brezel. Die geniale Kreation kostet 8.90 Euro. Soll der schwäbische Gaumen zusätzlich verwöhnt werden, stellt die Wirtin noch eine Portion Kartoffelsalat auf den Tisch.
Für die Testauswahl der EZ-Kreisredaktion (vier Schwaben, ein Franke) garnierte Werner Schöllkopf gestern eine der Maultaschen mit Preiselbeermarmelade. Aber selbst schwäbische Gsälzbären meinten: "Muss nicht sein".
Und da der Hirsch-Wirt ein echtes Cleverle ist, erfindet er nicht nur, sondern vermarktet seine Idee. Dem VfB Stuttgart hat er vorgeschlagen, beim nächsten Heimspiel gegen den FC Bayern die verpackte Wurst anzubieten. Schöllkopfs Slogan: "Wir wissen nicht, ob der VfB die Bayern packt, aber wir haben die Weißwurst schon mal eingepackt." Schau mer mal, ob die Idee ankommt. Aber Hauptsache der VfB gewinnt, alles andere ist wurscht. |
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